Großglockner Hochalpenstraße: Infos und die schönsten Fotospots
Die Straße in Zahlen
Die Großglockner Hochalpenstraße führt auf 48 Kilometern und über 36 Kehren von Fusch an der Großglocknerstraße in Salzburg nach Heiligenblut am Großglockner in Kärnten. Am Hochtor erreicht sie 2.504 Meter, über eine Stichstraße geht es auf die Edelweiß-Spitze: Mit 2.571 Metern ist sie der höchste Punkt der Straße. Geplant hat sie Franz Wallack, eröffnet wurde sie am 3. August 1935. Heute kommen jedes Jahr rund eine Million Besucherinnen und Besucher, und seit 2015 steht die Straße unter Denkmalschutz.
Für die Großglockner Hochalpenstraßen AG fotografiere ich die Straße am Boden und aus der Luft, für Prospekte und Website. Hier zeige ich meine Bilder und die Plätze, an denen sich Fotos besonders lohnen. Mehr zum Auftrag im Projekt für die Großglockner Hochalpenstraßen AG.
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: auf Augenhöhe mit dem Großglockner
Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Metern ist End- und Höhepunkt der Gletscherstraße. Von hier sieht man den Großglockner, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs, den Johannisberg und die Pasterze, den größten Gletscher Österreichs. Der Gletscherweg führt in etwa 30 Minuten hinunter zum Eis, zurück braucht man rund eine Stunde; Schilder zeigen, wie viel Eis schon geschmolzen ist.
Oberhalb des Parkdecks Richtung Beobachtungswarte leben Murmeltiere und eine Kolonie Steinböcke; die besten Chancen hat man am Morgen. Das Besucherzentrum zeigt Ausstellungen über Gletscher, Nationalpark und die Geschichte der Straße.
Edelweiß-Spitze und Fuscher Törl: Aussicht für Frühaufsteher
Die Edelweiß-Spitze ist der höchste Aussichtspunkt der Straße, mit Blick auf mehr als 30 Dreitausender. Die Stichstraße ist eng und gepflastert, für Busse und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Als schönster Platz für den Sonnenaufgang gilt die Edelweiß-Spitze; wer ihn erleben will, übernachtet am besten in der Edelweißhütte.
Am Fuscher Törl auf 2.428 Metern sieht man, von Salzburg kommend, zum ersten Mal den Großglockner. Die Großglockner Hochalpenstraßen AG nennt die Aussichtsterrasse den schönsten Fotostandort auf der Nordseite. Dort steht auch die Gedenkstätte für die Arbeiter, die beim Bau der Straße verunglückt sind.

Kehren, Hochtor und Fuscher Lacke
Die Straße steigt mit bis zu 12 Prozent und führt als einzige Straße Österreichs durch vier Vegetationsstufen, von den Wäldern im Tal bis in die Zone von Fels und Eis. Am Hochtor verläuft die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Schon vor 3.500 Jahren gingen Menschen über diesen Pass, Kelten und Römer nutzten ihn als kürzesten Weg über die Alpen; die Ausstellung „Passheiligtum Hochtor“ zeigt unter anderem eine Bronzestatue des Herkules.
An der Fuscher Lacke, einem kleinen Bergsee auf 2.262 Metern, erzählt das alte Wegmacherhaus vom Bau der Straße; das Haus Alpine Naturschau zeigt das Leben im Hochgebirge, mit Murmeltieren auch vor der Tür. Mit der Tageskarte sind 15 Ausstellungen und 7 Themenwege inbegriffen.
Fototipps: Licht, Tiere und Drohne
Früh hinauf: Im Sommer (1. Juni bis 31. August) öffnet die Straße um 5:30 Uhr, sonst um 6:00 Uhr. In der Nacht gilt ein Fahrverbot; für Sonnenaufgang, Abendlicht und Sternenhimmel übernachtet man in einem Betrieb an der Straße, wildes Campieren ist verboten. Tiere und Blumen: Murmeltiere nicht füttern, auf den Wegen bleiben und nichts pflücken; gute Bilder gelingen auch vom Weg aus.
Drohne: Gleich neben der Straße beginnt der Nationalpark Hohe Tauern, dort sind Drohnenflüge untersagt; auch Personen und Fahrzeuge dürfen nicht überflogen und aufgenommen werden. Für Ausnahmen braucht es eine Genehmigung des Nationalparks. Allgemeines im Ratgeber Drohnenaufnahmen in Österreich. Ein Klassiker zum Schluss: die Wallfahrtskirche von Heiligenblut mit dem Großglockner dahinter.

Häufige Fragen zur Großglockner Hochalpenstraße
Öffnungszeiten: Wann ist die Großglockner Hochalpenstraße geöffnet?
In der Regel von Anfang Mai bis Anfang November; im Winter ist sie wegen der Schneemengen gesperrt. 2026 war sie vom 25. April bis 1. November befahrbar. Die letzte Einfahrt ist jeweils 45 Minuten vor der Nachtsperre; die aktuellen Zeiten stehen auf grossglockner.at.
Ist die Straße mautpflichtig?
Ja, ab den Kassenstellen Ferleiten und Heiligenblut. Die Tarife ändern sich jedes Jahr und stehen auf grossglockner.at.
Wo sieht man Murmeltiere?
Entlang der ganzen Straße, besonders auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe oberhalb des Parkdecks, unterhalb der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und beim Haus Alpine Naturschau. Im Mai und im Oktober halten sie eventuell noch Winterschlaf.
Darf man an der Großglockner Hochalpenstraße mit der Drohne fliegen?
Nur eingeschränkt: Direkt neben der Straße beginnt der Nationalpark, dort sind Drohnenflüge verboten. Eine Sondergenehmigung erteilt der Nationalpark Hohe Tauern.
Wann ist das beste Licht?
Am frühen Morgen und am Abend. Für den Sonnenaufgang gilt die Edelweiß-Spitze als schönster Platz, die Aussichtsterrasse am Fuscher Törl als schönster Fotostandort auf der Nordseite.
Quellen: grossglockner.at (Zahlen, Geschichte, Erlebniswelten, häufige Fragen), nationalpark.at, Bergwelten. Stand: November 2026.
Bilder für Ihr Ausflugsziel
Für Panoramastraßen, Bergbahnen, Hotels und Ausflugsziele fotografiere und filme ich am Boden und aus der Luft, für Prospekte, Website und Social Media. Erzählen Sie mir, was Sie vorhaben.















